Jetzt handeln: Hecken pflanzen in Waldstatt!

768 1024 David Ettlinger
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Ziel ist es, wertvolle Lebensräume für Insekten, Vögel, Reptilien und Kleinsäuger zu schaffen – besonders für den Neuntöter, der offene, vielfältige Landschaften mit niederen und vor allem dornentragenden Hecken liebt.

Über 900 Heckenpflanzen wurden eingesetzt! Eine 270m lange, 3-reihige Niederhecke in Q II Qualität enststand!

Vom Denken ins Handeln kommen und sich aktiv für den Naturschutz einsetzen! Zusammen Löcher graben, Wurzeln anschneiden und Sträucher einsetzen.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung!

Ich habe selbst erlebt, wie im Appenzellerand in den letzetn Jahrzehnten Hecken und Obstbäume nach und nach von den Wiesen entfernt wurden. Die Vielfalt an Lebewesen ist stark zurückgegangen und das ökologische Gleichgewicht wurde zerstört. Höchste Zeit, dies – wo immer möglich – zu korrigieren.

Dieses Hecken-Projekt in Waldstatt ist ein erfreuliches Beispiel einer fruchtbaren Zusammenarbeit von Grundeingentümern, Pächter, kantonalen Behörden und Fachleuten, und allen voran dem WWF und seinen brillianten Spezialist:innen und freiwilligen Helfer:innen.

Nachdem wir auf diesem Grundstück einen schlecht erhaltenen, eternitverkeideten und nicht wärmegedämmten Altbau durch einen modernen Holzbau ersetzen konnten, hat sich bereits vieles verbessert: Die Architektur orientiert an traditionellen Appenzeller Bauformen und variert diese mit unerwartet erfrischenden Innenräumen. Eine grosszügige Photovoltaik-Anlage versorgt das Gebäude mit eigenem Sonnen-Strom. Die Wärmepumpe wird effizient durch eine Erdsonde betrieben – es werden keine Schadstoffe in die Luft abgegeben. Lärchenschindeln aus der Region schützen die Nordseite des Hauses.

Eine ökologische Umgebungsgestaltung, die wertvolle Lebensräume für Mensch und Tiere und Pflanzen bildet, ist uns bei allen Projekten sehr wichrtig.

Umso mehr freuen wir uns, hier in Waldstatt über eine sehr grosse Fläche einen Beitrag zu leisten.

Folgende Aufwertungen der Umgebung sind geplant oder bereits realisiert:

  • eine zurückhalende, landschaftsverträgliche Gartengestaltung: eigene Gartensitzplätze aus Kies für alle Mietparteien, integriert im Verlauf des Terrains, keine Mauern, keine Terrainversprünge o.ä.
  • wenige, einheimische und ökologisch sinnvolle Stauden. Schwerpunkt auf den beiden grossen Linden
  • Umwandlung des gesamten Waldes in ein langfristiges Natur-Reservat. Profesionelle Betreuung durch das Forstamt AR. Aufwertung des Waldrandes.
  • Hochstamm-Obstbäume im nördlichen Teil des Wieslandes
  • weitere Hecken, ökologische Inseln
  • Strasse aus Kies, nicht asphaltiert
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David Ettlinger

Alle Beiträge von: David Ettlinger